Willkommen beim Kirchenchor Steinen!

Nächster Auftritt

Sonntag, 17. März 2019

9.15 Uhr Gottesdienst, Pfarrkirche Steinen


Diabelli-Messe zum Üben

Messe in F, Orgelsolo-Messe op. 49, Aufnahmen vom Kirchenchor Steinen, 2009

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1 Kyrie Diabelli 09.mp3
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2 Gloria Diabelli.mp3
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3 Sanctus Diabelli.mp3
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4 Benendictus Diabelli.mp3
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5 Agnus Dei Diabelli.mp3
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Terra tremuit, et quievit,
dum resurgeret in judicio Deus.  (Psalm 76)

Die Erde erbebte und sie verstummte,
als Gott zum Gericht aufstand.


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Übungsdatei zum Anhören
Paul Huber - Terra tremuit.m4a
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100 Jahre Kirchenchor Steinen – und erst der dritte Dirigent

Besonderheiten und Episoden aus der 100-jährigen Vereinsgeschichte

Der Kirchenchor Steinen wurde im Jahre 1918 gegründet, war seither immer aktiv und hat in seinen 100 Jahren rekordverdächtig nur 3 Dirigenten gehabt:

 

 1918 – 1961: Lehrer Josef Rickenbacher sel. („Chrümpisser“), Vater des Künstlers Josef Rickenbacher sel., Steinen

 1961 – 2015: Otto Tschümperlin, Schwyz, er hat mit insgesamt 54 Jahren mehr als die Hälfte des Vereinslebens den Chor geleitet.

2015 – heute: Margret Käser, Koppigen / Schwyz

 

Dem Kirchenchor Steinen haben in den vergangenen 100 Jahren insgesamt 311 Sängerinnen und Sänger angehört, nämlich 38 aktive, 102 ehemalige und 171 verstorbene Mitglieder.

 

Erste Frau als Präsidentin des Kirchenchors: 1993 - 1997 Marie Auf der Maur-Muheim. Sie ist heute mit 66 Mitgliedsjahren das amtsälteste Mitglied.

Es dauerte jedoch bis ins Jahr 2004, ehe der erste Mann zum Aktuar gewählt wurde. 

 

Im Kriegsjahr 1941, zur Zeit der Treibstoffrationierung, führte die Vereinsreise über den Klausenpass.

Zitat aus dem damaligen Reisebericht:

„Dieses Jahr wagten wir wieder auszufliegen, trotz Krieg und Benzinmangel mit einem wundervollen Autobus mit Radio und Lautsprecher. …. Ziemlich ruhig verlief die Fahrt bis nach Flüelen, wo unser Reiseführer per Telefon das Mittagessen bestellte, und der Chauffeur den Wagen frisch mit Holz versah.“

Vereinsreisen, Radio und Lautsprecher sind geblieben und haben sich weiterentwickelt, die Holzvergaser-Motoren sind (fast?) gänzlich verschwunden.

 

Eine Episode, die den Wandel der Zeit aufzuzeigen vermag: Otto Tschümperlin, der junge Dirigent zu Beginn der 60-er Jahre und noch ohne Auto, sollte von Alois Schibig sel. mit seinem „Messerschmitt“ (dreirädriger Doppel- bis Dreiplätzer mit Glaskuppel) zur Chorprobe abgeholt werden, was durch die grosse Schneemenge verunmöglicht wurde. Kurzerhand sattelte Otto sein Pferd, ritt von Schwyz durchs Chämiloch nach Steinen, band das Pferd in Beffa David's Stall (heute Husmatt), leitete die Probe, und ritt wieder heim. So einfach war das damals.

 

Während einer Chorprobe in jüngerer Zeit ging plötzlich das Licht aus, alle verstummten. Was ist los, Stromausfall? Nein, in den umliegenden Häusern brannte das Licht. Ein Blick ausdem geöffneten Fenster brachte Klarheit: „Uuf tue“, tönte es von unten herauf.Die Türe für den verspätet eingetroffener Sänger war nämlich per Automatbereits verschlossen. Mit dem fachmännischen Kappen der Stromzufuhr machte dervor verschlossener Tür stehende Sänger auf sich aufmerksam. „Ich ha doch au nuwölle gu probe“, so seine einleuchtende Begründung für sein aussergewöhnliches,aber wirkungsvolles Handeln.