Felix Mendelssohn Bartholdy "Jauchzet dem Herrn alle Welt"

Youtube zum anhören: Kammerchor der Universität zu Köln

Felix Mendelssohn Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 als Kind einer berühmten jüdischen Familie in Hamburg geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt er von seiner Mutter, später unter anderem von Ludwig Berger und Ignaz Moscheles. Im Alter von neun Jahren trat er zum ersten Mal öffentlich auf, gemeinsam mit seiner Schwester Fanny. In den 1820er Jahren unternahm er zahlreiche Konzertreisen durch Frankreich, Italien, England und Schottland. 1833 wurde er Musikdirektor in Düsseldorf. 1835, also etwa 100 Jahre nach Johann Sebastian Bachs Schaffen in Leipzig, wurde Felix Mendelssohn Bartholdy dort Gewandhauskapellmeister. Zusammen mit Verlegern, Gelehrten und anderen Komponisten gründete er 1843 das Leipziger Konservatorium. Im Frühjahr 1847 erlitt Mendelssohn einen Schwächeanfall, als er vom Tod seiner geliebten Schwester Fanny erfuhr. Er erholte sich nicht mehr davon. Er starb nach zwei Schlaganfällen am 4. November 1847 in Leipzig.

Im Gegensatz zu Johann Sebastian Bach waren Mendelssohns Anstellungen "weltlicher" Natur. Sein musikalisches Schaffen bezüglich sakraler Musik liegt wohl in der religiösen Geschichte seiner Familie und die damit verbundene Auseinandersetzung mit dem jüdischen und christlichen Glauben begründet. Mendelssohn war, trotz jüdischer Herkunf, getaufter Christ.

Quelle: www.klassika.info